Das Ökosystem für Elektrofachkräfte

Software & Wissenfür Elektriker.

ElektroGenius entwickelt digitale Werkzeuge und Lernplattformen, die den Elektrohandwerk-Alltag einfacher, schneller und professioneller machen — von der Ausbildung bis zum Betrieb.

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Gegründet von Elektrikern

ElektroGenius ist ein Software- und Bildungsunternehmen für das Elektrohandwerk. Wir entwickeln digitale Werkzeuge, die den Alltag von Elektrikern, Azubis und Betriebsinhabern einfacher machen.

Gegründet von einem Elektriker — mit dem Ziel, moderne Softwaretools und praxisnahes Fachwissen direkt in den Handwerksalltag zu bringen. Kein Umweg über teure Agenturen oder komplizierte Systeme.

Heute umfasst ElektroGenius vier Produkte: das Lernportal VoltBase, die Lagerverwaltungs-App MaterialCheck, den Formelrechner VoltRechner und 1:1 Coaching. Alle Produkte sind speziell für Elektrofachkräfte entwickelt.

MISSION

Digitale Werkzeuge entwickeln, die den Elektrohandwerk-Alltag effizienter machen — ohne Overhead, ohne Kompromisse.

ZIELGRUPPE

Elektriker, Azubis, Gesellen, Meister und Inhaber kleiner bis mittelgroßer Elektrobetriebe in Deutschland.

WERTE

Praxisnah. Ehrlich. Bezahlbar. Wir bauen Software, die wir selbst täglich nutzen würden.

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50+
Formeln
7
Rechner
Grundlagen DC
Ohm, Kirchhoff, Leistung, Schaltungen
5 Kapitel
〰️
Wechselstrom & Drehstrom
AC-Grundlagen, Impedanz, Transformatoren
5 Kapitel
Elektronik & Bauteile
Halbleiter, Dioden, Transistoren
5 Kapitel
Interaktive Rechner
Ohm, Leistung, Drehstrom, Kondensator
7 Rechner
Normen & Vorschriften
VDE 0100, Schutzklassen, IP-Schutzarten
3 Kapitel
Installationstechnik
Leitungsberechnung, Absicherung
4 Kapitel
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GRUNDLAGEN GLEICHSTROM
Fundamentale Gesetze der Elektrotechnik

Das Ohmsche Gesetz

Zusammenhang zwischen Spannung U, Stromstärke I und Widerstand R.

Grundformel
U=R×I
U = Spannung [V] | R = Widerstand [Ω] | I = Stromstärke [A]
Umformungen
R=UI I=UR
Gilt nur für ohmsche Widerstände bei konstanter Temperatur.

Temperaturabhängigkeit

Widerstand bei Temperatur
R(T)=R₀×(1+α×ΔT)
α = Temperaturkoeffizient [1/K] | ΔT = Temperaturänderung [K]

1. Kirchhoff — Knotenregel

Knotenregel (KCL)
ΣIzu=ΣIab
Was reinkommt, muss auch rausgehen — wie ein Wasserverteiler.

2. Kirchhoff — Maschenregel

Maschenregel (KVL)
ΣU=0
Beispiel
U₀UR1UR2=0

Elektrische Leistung

Leistungsformeln
P=U×I=×R=R
P = Leistung [W]
Elektrische Energie
W=P×t
1 kWh = 3.600.000 J

Wirkungsgrad

Wirkungsgrad
η=PabPzu×100 %
Wirkungsgrad immer < 100%. Gute Transformatoren erreichen bis zu 99%.

Leiterwiderstand

Leiterwiderstand
R=ρ · lA
ρ = spez. Widerstand | l = Länge [m] | A = Querschnitt [mm²]
Materialρ [Ωmm²/m]
Silber (Ag)0,0160
Kupfer (Cu)0,0172
Aluminium (Al)0,0282
Eisen (Fe)0,1000

Reihenschaltung

Reihenschaltung
Rges=R₁+R₂+R₃
I konstant | U_ges = U₁ + U₂ + U₃

Parallelschaltung

Parallelschaltung
1Rges=1R₁+1R₂+1R₃
Zwei Widerstände
Rges=R₁ × R₂R₁ + R₂

Spannungsteiler

Spannungsteiler
U₂=Uges×R₂R₁ + R₂
WECHSELSTROM & DREHSTROM
Sinusförmige Wechselgrößen, Impedanzen und Drehstromsysteme

Wechselspannung — Grundbegriffe

Netzfrequenz in Europa: 50 Hz, Nennspannung 230 V (Effektivwert).

Sinusförmige Wechselspannung
u(t)=Û×sin(ωt + φ)
Û = Scheitelwert | ω = 2πf [rad/s] | φ = Phasenwinkel
Größe50 Hz Netz
Scheitelwert325,27 V
Effektivwert230 V
Periodendauer20 ms
Bei 230 V Effektivwert beträgt der Scheitelwert ca. 325 V!

Drehstrom

230 V Strangspannung, 400 V Leiterspannung in Deutschland.

Spannungsbeziehung
UL=US×√31,732×US
Drehstromleistung
P=√3×UL×IL×cos φ
SchaltungStrangspannung
Stern (Y)U_S = U_L / √3
Dreieck (Δ)U_S = U_L

Impedanz

Impedanz
Z=√( R²+X² )
Blindwiderstände
XL=ω×L XC=1ω × C
Merkhilfe: „EMIL" — Im Kondensator eilt der Strom der Spannung voraus.

Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung

Leistungsdreieck
=+
S = Scheinleistung [VA] | P = Wirkleistung [W] | Q = Blindleistung [var]
Leistungsfaktor
cos φ=PS
Niedriger Leistungsfaktor (cos φ < 0,9) belastet das Netz.

Transformator

Übersetzungsverhältnis
ü=U₁U₂=N₁N₂=I₂I₁
Beim idealen Trafo gilt: P₁ = P₂. Spannungsgewinn = Stromverlust.
ELEKTRONIK & BAUTEILE
Halbleiter, passive und aktive Bauelemente

Halbleiter

TypDotierungLadungsträger
n-HalbleiterDonatoren (Phosphor)Elektronen
p-HalbleiterAkzeptoren (Bor)Löcher
Wichtigster Halbleiter: Silizium (Si).

Diode

Schleusenspannung (Si)
UF0,6 … 0,7 V
TypVerwendungU_F
Si-DiodeGleichrichter0,6–0,7 V
Zener-DiodeSpannungsreferenzz.B. 5,1 V
LEDLeuchtmittel1,5–3,5 V

Bipolartransistor (BJT)

Stromverstärkung
IC=β×IB β=20…500
BetriebsbereichBeschreibung
SperrbetriebTransistor sperrt
Aktiver BereichVerstärkerbetrieb
SättigungsbereichTransistor leitet voll

Kondensator

Kapazität & Ladung
Q=C×U E=12×C×
Zeitkonstante
τ=R×C
Nach 5τ: ≈99% geladen/entladen

Spule & Induktivität

Induktionsspannung
uL=L×dIdt
Energie & Zeitkonstante
E=12×L× τ=LR
INTERAKTIVE RECHNER
Bekannte Größen eingeben → Ergebnis berechnen
Ohmsches Gesetz
Zwei Werte eingeben → dritten berechnen (ein Feld freilassen)
Ergebnis
Elektrische Leistung
Leistung aus Spannung, Strom oder Widerstand
Wirkleistung
W
Drehstrom-Leistung
Wirkleistung einer symmetrischen Drehstromlast
Ergebnis
Leiterwiderstand
R = ρ × l / A
Leiterwiderstand
Ω
Spannungsteiler
Teilspannung U₂ an R₂
Teilspannung U₂
V
Kondensator
Gespeicherte Energie und Ladung
Ergebnisse
Blindwiderstand
Induktiver oder kapazitiver Blindwiderstand
Blindwiderstände
NORMEN & VORSCHRIFTEN
VDE-Normen, Schutzklassen, IP-Schutzarten

VDE-Normen — Überblick

NormInhalt
VDE 0100Errichten von Niederspannungsanlagen (≤1000 V)
VDE 0105Betrieb von elektrischen Anlagen
VDE 0132Brandbekämpfung im Bereich elektrischer Anlagen
VDE 0276Starkstromkabel – Auswahl und Verlegung
VDE 0470Schutzarten durch Gehäuse (IP-Code)
VDE-Normen gelten als „anerkannte Regeln der Technik". Bei Nichtbeachtung kann bei Unfällen die Haftung entfallen.

VDE 0100

TeilInhalt
Teil 410Schutz gegen elektrischen Schlag
Teil 430Schutz bei Überstrom
Teil 520Auswahl von Kabeln und Leitungen
Teil 540Schutz- und Erdungsleiter
Teil 600Prüfungen
Teil 722Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Schutzmaßnahmen: Basisschutz, Fehlerschutz, Zusatzschutz (FI ≤30 mA).

Schutzklassen

SKBeschreibung
SK ISchutzerde — Metallgehäuse mit PE verbunden
SK IISchutzisolierung — doppelt isoliert, kein PE nötig
SK IIISchutzkleinspannung ≤50 V AC / 120 V DC

IP-Schutzarten

Format: IP XY — 1. Ziffer = Fremdkörper, 2. Ziffer = Feuchtigkeit

CodeBedeutung
IP44Fremdkörper >1mm + Spritzwasser → Außenleuchten
IP65Staubdicht + Strahlwasser → Badleuchten
IP67Staubdicht + zeitweiliges Untertauchen
IP68Staubdicht + dauerhaft wasserdicht
INSTALLATIONSTECHNIK
Leitungsberechnung, Absicherung und Schutzmaßnahmen

Leitungsberechnung

1. Strombelastbarkeit 2. Spannungsfall (max. 3%) 3. Kurzschlussschutz
Spannungsfall DC
ΔU=2 × ρ × l × IA
Spannungsfall AC
ΔU=√3 × ρ × l × I × cos φA
QuerschnittMax. StromVerwendung
1,5 mm²16 ALicht
2,5 mm²20 ASteckdosen
4,0 mm²25 AHerd
6,0 mm²32 AWallbox
10,0 mm²50 AUnterverteiler
16,0 mm²63 AHauptleitung

Schutzmaßnahmen

MaßnahmeBeschreibung
SchutzerdungMetallteile mit PE → Fehlerstrom → Sicherung löst aus
FI-SchutzschalterTrennt bei Fehlerstrom >30 mA innerhalb von ms
LeitungsschutzschalterSchutz gegen Überlast und Kurzschluss — B, C, D
PELV/SELVSchutzkleinspannung — max. 50 V AC
Seit 2009: FI-Schutzschalter (30 mA) in allen neuen Steckdosenstromkreisen Pflicht!